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”Die Leute schrien: ’Ich will nicht sterben’”: Oberschwester Irmgard Huber

  • Privat

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Abstract

Oberschwester Irmgard Huber aus einem heutigen Ortsteil von Wasserburg hatte als Krankenschwester bei der Caritas gearbeitet, bevor sie 1932 an die Heil- und Pflegeanstalt Hadamar in Mittelhessen wechselte. Dort stieg sie zur Abteilungsleiterin auf, auch weil sie bereitwillig an Krankenmorden mitwirkte. 1948 schrieb sie: „Die Kranken waren ausnahmslos völlig aussichtslose Fälle; es handelte sich um ausgesprochen tiefstehende Idioten, um klare Endzustände der Schizophrenie.” Huber blendete, wie ihr Biograf Anders O. Stensager betont, völlig aus, dass sie persönlich an der Entscheidung über Leben oder Tod anderer, die kein Recht auf Selbstbestimmung besaßen, beteiligt war.
Original languageGerman
Title of host publicationTäter-Helfer-Trittbrettfahrer : NS-Belastete aus Oberbayern (Süd)
EditorsWolfgang Proske
Number of pages7
Volume18
Place of PublicationGerstetten
PublisherKugelberg Verlag
Publication date2024
Edition1
Pages200-206
ISBN (Print)978-3-945893-26-5
Publication statusPublished - 2024
Externally publishedYes
SeriesTäter-Helfer-Trittbrettfahrer.
Volume18

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